PriMa+ÖV PriMa+ÖV
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Start der Testphase am 5. Mai 2025

Start der Testphase am 5. Mai 2025

08. Juli 2025

Testphase für neues Mobilitätssystem PriMa+ÖV startet

Die sogenannte „Erste und Letzte Meile“ ist eine der größten Herausforderungen im Öffentlichen Nahverkehr. Das ist der Weg zur nächsten öffentlichen Haltestelle oder auch von dort zurück nach Hause, wo es keine öffentlichen Verbindungen gibt. Besonders in ländlichen Regionen oder zu Tagesrandzeiten stehen wir ziemlich verloren da. Das Projekt PriMa+ÖV (Private Mitfahrangebote + Öffentlicher Verkehr) hat sich das Ziel gesetzt, den öffentlichen Nahverkehr intelligent mit ÖPNV-Taxidiensten sowie bald auch mit privaten Mitnahmemöglichkeiten zu verknüpfen, um eine bedarfsgerechte und effiziente Mobilität zu gewährleisten. Mit einer neuentwickelten Fahrplanauskunft- und Buchungsplattform sollen alternative Beförderungsmethoden für genau diese nichtbedienten Strecken und Zeiten bereitgestellt werden. Die PriMa+ÖV-App Buchungsplattform geht heute (05.05.2025) für Testnutzer in den Nordgemeinden des Landkreises Görlitz an den Start. Die Region um Bad Muskau, Boxberg/O.L., Gablenz, Groß Düben, Krauschwitz, Schleife, Trebendorf, Weißkeißel und Weißwassler/O.L. ist aktuell eingebunden. Die Testnutzer können ganz einfach über ihr Smartphone, ähnlich wie bei anderen Fahrplan-Apps, Ihre Route wählen und, wenn kein Bus oder keine Bahn fährt, ein Taxi buchen für aktuell 3 Euro pro Fahrt. Die Plattform bietet auch alle Auskünfte zum regulären Linienverkehr an, es kann also die komplette Reise geplant werden.

Interessierte können sich weiterhin als Testnutzer registrieren: https://app.primaplusoev.de.

Bei Problemen sind wir erreichbar unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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Verkehr in Weißwasser

Verkehr in Weißwasser

14. März 2025

Neue App verbindet Busfahrplan und günstiges ÖPNV-Taxi

Der ZVON plant nun die Einführung einer eigenen App für den Bus- und Bahnverkehr in Ostsachsen. Im Rahmen dieses Projekts soll im Raum Weißwasser auch das ÖPNV-Taxi getestet werden, da nicht immer und überall ein Bus verfügbar ist und oft bereits der Weg zur nächsten Bushaltestelle eine Herausforderung darstellt. Der Projektstart ist für März vorgesehen und wird unter dem Namen „Prima + ÖV“ beim Zweckverband Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) durchgeführt, gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und Digitales. Ab sofort werden fünf bis zehn Testnutzer aus den Regionen Weißwasser, Boxberg und Krauschwitz gesucht. Idealerweise sollten diese Personen regelmäßige Nutzer von Bus und Bahn sein, so die ZVON-Mitarbeiterin Ilka Hunger.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel der Lausitzer Rundschau vom 30. Dezember 2024. 

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Informationsveranstaltung Kommunen

Informationsveranstaltung Kommunen

16. Oktober 2024

Intermodal & Sozial für eine soziale Verkehrswende im ländlichen Raum

Am 15. Oktober 2024 fand die offizielle Projektvorstellung von PriMa + ÖV für die Kommunen der Landkreise Görlitz und Bautzen statt. Ziel dieses Projekts ist es, innovative Lösungen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs zu entwickeln und die Mobilität in unseren Regionen nachhaltig zu verbessern.

Während der Veranstaltung wurden die Lösungsstrategien und Ziele des Projekts detailliert vorgestellt. Die Teilnehmer erhielten zudem erste Einblicke in die geplante Plattform.

Wir möchten uns herzlich bei allen Kommunen für ihre Teilnahme und ihr Interesse an diesem wichtigen Projekt bedanken. Ihre Unterstützung ist entscheidend für den Erfolg von PriMa + ÖV. Wir freuen uns auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam die Mobilität in unseren Landkreisen voranzubringen!

Weitere Informationen entnehmen Sie der Präsentation.

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Verbundnews ZVON - PriMa ANGEBUNDEN

Verbundnews ZVON - PriMa ANGEBUNDEN

30. August 2024

Das Projekt "PriMa + ÖV" zur Erstellung einer neuen Mobilitätsplattform ist gestartet

Der Weg ist das Ziel ..., aber nicht ausschließlich! Es gibt genügend Alltagsziele, die für die Menschen in ländlichen Gebieten in einer überschaubaren Zeit und mit einem entsprechenden Reisekomfort erreichbar sein sollten. Häufig fehlt es jedoch an ganztätigen ÖPNV-Angeboten auf der letzten Meile, sei es vom Bahnhof zum Wohnhaus oder von der zentralen Omnibushaltestelle in das nächste Gesundheitszentrum. Eine Aufgabe, die mit dem klassischen ÖPNV-Linienverkehr allein nicht zu stemmen ist. Der Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (VON) hat deshalb gemeinsam mit weiteren Partnern ein Projekt gestartet, welches die Menschen auf dem Land untereinander vernetzt und Alltagsziele in den Städten und Nachbargemeinden besser erreichbar machen soll.

Weitere Informationen zum Projektstart entnehmen Sie bitte dem Artikel aus dem o-ton-Magazin der ODEG (2-2024).

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ÖPNV-Taxi: Wirtschaftlich tragfähige On-Demand-Lösungen für den ländlichen Raum

ÖPNV-Taxi: Wirtschaftlich tragfähige On-Demand-Lösungen für den ländlichen Raum

19. August 2024

Projektbericht: Das ÖPNV-Taxi

Ein integriertes On-Demand Angebot ohne Vorhaltekosten für den ländlichen Raum. Nachdem die Welle der Modellprojekte vorüber ist, erfreut sich die Einführung von On Demand-Angeboten bei Aufgabenträgern seit einigen Jahren flächendeckend großer Beliebtheit. Diese vertraglich bestellten und meist auf einer App basierten Bedarfsverkehre, die nach der letzten PBefG-Novelle auf Grundlage des § 44 PBefG genehmigt sind, haben jedoch einen entscheidenden Nachteil. Es entstehen hohe Vorhaltekosten, die den gesamten Verkehr in der Regel unwirtschaftlich machen. Vor diesem Hintergrund hat BBG und Partner mit dem ÖPNV-Taxi ein rechtliches Modell entwickelt, welches die Vorteile des Bedarfsverkehrs auf ein wirtschaftlich tragfähiges Fundament stellt, indem auf die bestehenden Ressourcen des Gelegenheitsverkehrs zurückgegriffen wird.

 

Effiziente ÖPNV-Ergänzung: On-Demand-Taxis für ländliche Regionen

Die Funktionsweise des Modells sieht vor, dass alle Taxen eines Landkreises den ÖPNV-Fahrgästen über eine digitale Dispositionszentrale zur Verfügung stehen können. Das Dispositionsprogramm prüft bei einer Buchungsanfrage für das ÖPNV-Taxi, ob alternativ ein zumutbarer Linienverkehr zur Verfügung steht. Dies verhindert, dass gemein- oder eigenwirtschaftliche Linienverkehre wirtschaftlich geschädigt werden. Dieser Ansatz führt im Ergebnis zu einer integrierten Flächenbedienung im ÖPNV des ländlichen Raums. Der ÖPNV-Aufgabenträger gleicht im Hintergrund den teilnehmenden Taxiunternehmen die finanzielle Unterdeckung gegenüber dem Markttarif aus, aber jeweils nur für konkret erbrachte Fahrten. Es ist damit das erste integrierte On Demand-Modell, bei dem durch die Aufgabenträger – anders als bei den weit verbreiteten Vertragsbestellungen – keine Vorhaltekosten gezahlt werden müssen. Als positiven Nebeneffekt gewinnen die Taxiunternehmen neben den gesetzlichen Krankenkassen einen neuen institutionellen Kunden, der die Existenzfähigkeit des Taxigewerbes im ländlichen Raum sichert.

Bei der Umsetzung stellten sich aus rechtlicher Sicht insbesondere Herausforderungen bei den folgenden Bearbeitungsschritten:

  • Prüfung der genehmigungsrechtlichen Anforderungen an die Einbeziehung von Taxen und Mietwagen in den ÖPNV
  • Prüfung einer beihilfenrechtskonformen Umsetzung, die den Anforderungen der VO 1370/2007 genügt
  • Begleitung des Beschaffungsprozesses der benötigten Dispositionssoftware
  • Konzeption aller für das Projekt benötigten Verträge
  • Prüfung der datenschutzrechtlichen Vorgaben

 

Erfolgsfaktor Kooperation: Maßgeschneiderte ÖPNV-Lösungen im ländlichen Raum

Bei der konkreten und technischen Umsetzung der begleiteten Projekte war zusätzlich auf die jeweils ortsspezifischen Besonderheiten zu achten. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, war dabei die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, Aufgabenträgern, Taxi- und Verkehrsunternehmen und den Softwareentwicklern unabdingbar.

In mehreren Bundesländern sind im ländlichen Raum Projekte von ÖPNV-Aufgabenträgern zur Einführung des ÖPNV-Taxi gestartet bzw. stehen kurz vor der Betriebsaufnahme. Durch eine auf politischer Ebene immer größer werdende Unterstützung werden in Zukunft voraussichtlich noch weitere Projekte umgesetzt werden.

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  1. Auftaktveranstaltung Taxiunternehmen
  2. Lausitzcluster Mobilität – Alternativen im ÖPNV

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Das Projekt "PriMa + ÖV" verbessert die ländliche Mobilität durch die Integration von Fahrtangeboten in den Nahverkehr. Es nutzt vorhandene Ressourcen, um flexible und kosteneffiziente Verbindungen zu schaffen.

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