Welche Rolle spielen Daten für die Mobilität von morgen und was passiert, wenn wichtige Informationen fehlen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der mPACT-Veranstaltung "Wohin geht die Reise?" am 29. Juli 2026 im Deutschen Technikmuseum Berlin. Robin Durner von der Technischen Universität Darmstadt nahm für PriMa+ÖV an der Paneldiskussion teil.
Im Fokus seines Beitrags stand die Bedeutung von Open Data für das Projekt. PriMa+ÖV nutzt unter anderem offene DELFI-Fahrplandaten, um reguläre Verbindungen des öffentlichen Verkehrs mit zusätzlichen Mobilitätsangeboten zu verknüpfen. Damit bilden frei zugängliche Daten eine wichtige Grundlage für die technische Umsetzung des Projekts.
Offene Daten ermöglichen es, neue Lösungen zu entwickeln, bestehende Angebote besser miteinander zu verbinden und stärker auf regionale sowie individuelle Anforderungen einzugehen. Gerade dort, wo bestimmte Bedürfnisse in klassischen Planungsprozessen nicht ausreichend berücksichtigt werden, können Projekte wie PriMa+ÖV mit verfügbaren Daten neue Ansätze erproben.
Die Diskussion machte zugleich deutlich, dass nicht nur möglichst viele Daten benötigt werden. Entscheidend ist auch, welche Informationen erhoben werden und welche Personengruppen darin sichtbar sind. Für PriMa+ÖV ist deshalb wichtig, Daten nicht nur technisch zu verarbeiten, sondern sie gezielt für eine bedarfsgerechte Mobilität im ländlichen Raum einzusetzen.